Lena UNTERWEGS

Spielend Perspektiven schaffen. Mit Musik.

21. Juli 2014
nach Lena Priesmeier
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Galapagos, die Zweite!

Wahnsinn.

Ich bin wieder hier, wieder in Ecuador, wieder auf den Galapagosinseln.
Wieder auf den Inseln, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind, dass ich mich nach 3 Monaten in Deutschland wieder in den Flieger gesetzt habe um hier zu landen.

Die Zeit, bis meine Füße wieder Vulkanboden berührten, war geprägt von unglaublich vielen, sehr gemischten Gefühlen. Allen voran war da die riesige Freude nach 6 Monaten wieder zu Hause zu sein. Doch schnell kam da auch das Fernweh.
Wenn man ein halbes Jahr lang einen Ort auf der anderen Seite der Welt zu seinem zu Hause gemacht hat, dann fragt man sich plötzlich, was genau „zu Hause“ denn eigentlich bedeutet? Und nach all meinen Erfahrungen kann ich nur sagen:

HOME IS, WHERE YOUR HEART IS.

„Zu Hause“ ist kein spezieller Ort. Zu Hause ist da, wo Menschen sind, die dich lieben und die du liebst. Da wo du zufrieden bist und dich wohl fühlst. Es mag Menschen geben, die sagen, man kann nur ein zu Hause haben – aber ich sage, man kann überall zu Hause sein.
Aber was tut man nun, wenn man sich an zwei Orten zu Hause fühlt? Wenn ich auf den Inseln bin, vermisse ich meine Familie, meine Freunde aus Deutschland – und sobald ich in Deutschland bin, vermisse ich meine Freunde auf den Inseln, die in dem halben Jahr wie eine große Familie für mich waren.

In den Tagen nach meiner Ankunft in Deutschland wünschte ich mir nichts mehr, als diese beiden Orte, dich ich jetzt „zu Hause“ nannte, verbinden zu können, Erdplatten zu verschieben und eine Brücke zwischen Deutschland und den Galapagos Inseln zu bauen, so dass ich nach Lust und Laune von einer Welt in die andere spazieren könnte.
Aber klar, das ist unmöglich. Und diese Tatsache ist nicht leicht zu verdauen.
Mit der einen Hälfte meines Herzens lebte ich also noch auf Galapagos, während die andere Hälfte ständig Luftsprünge machte, als ich meine Familie, Freunde und altbekannte Orte wieder sah. Doch je mehr Zeit verging, desto mehr rutschte ich wieder in den deutschen Alltag und auch mein Herz rutschte Stück für Stück wieder in mein deutsches Leben.
Und trotzdem entschied ich mich Mitte Mai dazu, am 16. Juni wieder auf die Galapagos Inseln zu fliegen.

Es sind viele verschiedene Gründe die mich dazu bewegten. Natürlich schlug mein Herz höher, bei dem Gedanken, mein Leben auf den Inseln nochmals aufleben zu lassen. Aber es ging mir auch sehr um unser Projekt, dessen Grundstein Jana, Marlen, Nina und ich im Oktober 2013 gelegt hatten. Denn dieses war immer noch sehr unorganisiert und zerbrechlich und zudem standen mehrere Entscheidungen an, die die Zukunft des Projekts stark prägen werden.
Geplant war, dass Mitte Juni die erste von 3 Freiwilligen (Josefin) allein auf die Inseln fliegt und die anderen Beiden dann im August nachkommen, doch keiner hatte ein gutes Gefühl dabei, Josefin ganz allein, ohne Spanischkenntnisse in das Chaos zu schicken, in dem sich unser Projekt zu dieser Zeit befand.
Und so fiel mir die Entscheidung, mich ihr anzuschließen, sehr leicht. 7 Wochen als offizielle MoG-Koordinatorin mit Josefin auf den Inseln verbringen und danach 3 Wochen lang mit einer Freundin aus Deutschland (Veri) auf dem ecuadorianischen Festland zu reisen, damit hatte ich gleich sehr viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen! 🙂

Ich dachte, mit dieser Entscheidung würde das Gefühlschaos verschwinden. Aber Pustekuchen. In meinem Kopf ging es drunter und drüber wie eh und je. Plötzlich machte ich mir Gedanken, ob meine zweite Inselzeit denn überhaupt so schön werden könnte, wie die erste oder ob ich danach eher enttäuscht als glücklich wäre. Oder würde das zweite Mal noch besser werden als das erste Mal und wäre ich dann bei meinem Abschied nicht nur noch trauriger als vorher?
Tag für Tag kam nun die Abreise näher und meine Vorfreude wurde immer größer. Aber je näher der Abflug rückte, desto mehr hatte ich auch das Gefühl wieder richtig in Deutschland angekommen zu sein.
Da war es schon wieder: zwei völlig gegensätzliche Gefühle in mir.

Im Nachhinein ging dann alles super schnell. Planen, buchen, packen, verabschieden. Und schon saß ich neben Josefin im Flieger mit Kurs auf Ecuador. Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres. Zu verdreht für meinen Kopf um das zu wirklich verstehen!
Wie schon beim letzten Mal machten wir einen „Zwischenstopp“ in dem Projekt von MoG in Guayaquil. Geplant war, dass wir 5 Tage bleiben, uns um unsere Visa kümmern und dann auf die Inseln fliegen. Wie gesagt, so war es geplant. Weil FUNDAR mal wieder vergessen hatte, sich um unsere Dokumente zu kümmern, wurden aus 5 Tagen 10 Tage.
10 Tage, in denen ich sehr viel Zeit hatte, mir meine zweite Zeit auf Galapagos auszumalen. Aber genau das wollte ich nicht. Ich wollte mit so wenigen Erwartungen wie nur möglich auf den Inseln ankommen. Und so waren diese 10 Tage zwar einerseits eine unersetzbare Erfahrung, da wir in einer Gastfamilie wohnten und das Leben der ärmeren Bevölkerung Ecuadors am eigenen Leib erfahren konnten, aber andererseits war es auch eine lange, schwere Geduldsprobe für mich.

Am 26. Juni 2014, genau 3 Monate nach meiner Abreise aus Galapagos, saßen Josefin und ich dann endlich im Flieger. Die letzten 5 Minuten des Fluges, in denen die Inseln immer näher kommen, verbringe ich mit wild klopfendem Herzen und völlig verwirrten Gedanken.
Endlich gelandet und aus dem Flieger gestiegen, passiere ich mit einem glückseligen Lächeln die Passagierkontrollen und als ich meinen Rucksack hole kommt mir schon das erste bekannte Gesicht (ein Freund, der ab und zu Frisbee gespielt hat) entgegen.
Es ist einfach unglaublich.

Enio holt uns ab und ohne viel Smalltalk sind er und ich schon in die Alltagsdiskussionen über FUNDAR und das Projekt verstrickt. Es fühlt sich an, als hätte ich nur ein paar Tage auf dem Festland verbracht, nicht drei Monate auf einem anderen Kontinent.
Doch Enio hat leider schlechte Nachrichten. Da es diese Nacht noch keine Bleibe für uns in Puerto Ayora gibt, sollen wir die Nacht im Reserva im Hochland von Santa Cruz verbringen.
Ich will meinen Ohren nicht trauen als ich das höre. Das kann doch nicht Enios Ernst sein – meine erste Nacht auf Galapagos, so nah an meinem Ziel, und doch soll ich noch eine Nacht länger warten bis ich all meine Galapageño-Freunde wieder sehen kann.
Aber nach ein paar vergeblichen Überzeugungsversuchen sehe auch ich ein, dass es für diese Nacht das Beste ist wenn wir im Hochland bleiben, und erst morgen nach Puerto Ayora fahren.

12. März 2014
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Isabela – der letzte Inselurlaub

Da uns in den ersten Märztagen eine Woche Urlaub vergönnt ist (die Kinder haben hier im März und April Schulferien), machen wir uns am Donnerstag für 5 Tage auf nach Isabela. Da es für Marlen, Jana und mich bereits das zweite Mal auf dieser Paradiesinsel ist, lassen wir es ganz ruhig angehen. Während Demian den Vulkan besteigt und sich die Unterwasserwelt näher anschaut, genießen wir die Sonne am Strand und im Meer, schlendern durch das kleine Dörfchen, bestaunen die schönsten Sonnenuntergänge…
verlieren uns für eine Weile im Paradies!

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Und als wir am Montag nach der Schiffsreise wieder auf Santa Cruz ankommen sind wir uns alle einig:
Wir sind wieder zu Hause!

24. Februar 2014
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WG-Update

Da sich bei uns in der WG ja ständig alles ändert, hier mal ein Update 🙂

Im Moment sind wir zu neunt. Eine Spanierin, ein Spanier, eine Ecuadorianerin, eine Israelitin (alles Freiwillige von FUNDAR Galapagos) und fünf Deutsche (MoGs).

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Die „Galapagos-Gang“

Wir sind zur Zeit 5 MoGs,
auch wenn Katharina (1. von links) nur kurz bleibt (ihre Aufgabe ist Dokumentation und Evaluation der Projekte, deswegen wird sie in den nächsten 5 Wochen durch alle MoG-Projekte in Ecuador reisen).
Der Rest besteht aus Marlen (3. von rechts; Violine, Gitarre, Gesang), Demian (2. von rechts; Violine, Piano), Jana (2. von links; Querflöte, Gesang, Gitarre) und mir 😉

24. Februar 2014
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Es gibt immer wieder Neues zu entdecken

Am Sonntag haben wir uns schon morgens um 5 Uhr aus dem Bett „gequält“ und sind zu Tortuga Bay gelaufen um dort zu frühstücken – so früh morgens ist es hier am schönsten:
kaum Leute, schöne Wellen, der Sonnenaufgang. Und wenn man früh aufsteht, hat man den ganzen Tag noch vor sich 😉

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Nachmittags sind wir dann alle zusammen mal wieder nach Bellavista ins Hochland gefahren (allerdings haben wir uns dieses Mal einen Chiva (ein kleiner Bus) gegönnt, haben die Fahrräder aber mitgenommen um nachher den ganzen Weg hinunter zu sausen! 🙂 ). Hier wir essen erst Humitas und Schokobrot und laufen dann noch ein Stückchen weiter ins Hochland um uns Lavatunnel anzusehen.

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Mit einer Länge von 2250m ist der „Tunel del Amor“ (Tunnel der Liebe) der zweitlängste Lavatunnel in ganz Südamerika, und definitiv einen Besuch wert…
zu fünft und mit nur 2 Taschenlampen tasten wir uns im Dunkel langsam vorwärts und sind beeindruckt von diesem Naturwunder 🙂

Bei der „Abfahrt“ mit dem Fahrrad machen wir auf halber Strecke Halt, um uns den Sonnenuntergang anzusehen – wunderschön!

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24. Februar 2014
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Mein Geburtstag in der Ferne

Nachdem wir Donnerstagnacht schon in der typischen Galapagos-Disko in meinen Geburtstag hineingetanzt sind,

Mar&Lenski

gibt es am Freitagmorgen einen unglaublich leckeren Brunch und viele Geschenke. Die anderen Freiwilligen (und vor allem Marlen und Jana) haben sich wirklich richtig für mich ins Zeug gelegt und auf dem Essenstisch stehen Sachen, die ich schon ewig nicht mehr gegessen habe:

Jana hat ein Brot gebacken, es gibt Nutella (was hier auf den Inseln sündhaft teuer ist – weswegen wir es uns noch nie geleistet haben) UND sie haben sogar irgendwo einen richtigen Gouda aufgetrieben!

Geschenksis

Also schlemmen wir bis es eigentlich schon wieder Mittagszeit wäre und gehen dann an den Strand – wenn Ebbe ist, dann ist die Bucht wie eine große Badewanne mit türkisblauem Wasser.

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Wir lassen es uns gut gehen und am späten Mittag gehe ich noch mit ein paar Freunden essen, bevor ich Musikunterricht geben muss.

Abends gibt es als „Wunsch-Abendessen“ Kartoffelpuffer und danach verspeisen wir die Torten, die Marlen und Jana gezaubert haben (ja, im wahrsten Sinne des Wortes „gezaubert“ – denn hier auf den Inseln gibt es so gut wie keine Zutaten, die wichtig für eine richtige Torte sind!).

Kuchen

Ausklingen lassen wir meinen Geburtstag dann ganz gemütlich unten am Hafen, bei verzauberter Stimmung.

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Dieser Tag hat mir mal wieder gezeigt: mit meinen Mitfreiwilligen habe ich das beste Los gezogen! 🙂

4. Februar 2014
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Besuch aus Guayaquil und „Das Wandern ist des MusikerOhneGrenzens Lust“

Seit Donnerstag haben wir Besuch von zwei Mädels aus dem MusikerOhneGrenzen-Projekt in Guayaquil.
Die Beiden werden etwas länger als eine Woche bleiben um sich die Inseln anzuschauen, also spielen wir ein bisschen Fremdenführer und bringen Janna und Charlotte an die schönsten Orte unserer Insel.
Es tut wirklich gut, die Insel jemandem zu zeigen, der sie noch nie vorher gesehen hat – da bekommt man selbst mal wieder einen ganz anderen Blick für die Schönheit um einen herum und man erinnert sich wieder an den Zauber des Anfangs.

Am Samstag machen alle Freiwilligen aus unserer WG, ein paar andere Mitarbeiter aus FUNDAR und eine Schulklasse sich auf den Weg um die zwei höchsten Berge auf der Insel Santa Cruz zu erklimmen.
Um 8Uhr treffen wir uns – und dann werden wir und die Schulklasse mit Hilfe eines Viehtransporters (ja, da wo in Deutschland ein Bus gemietet werden würde und jeder angeschnallt auf seinem Platz sitzen würde, stehen wir hier auf der Ladefläche eines Transporters und es geht über Stock und Stein 😀 ) bis zu dem Ausgangspunkt des „Wanderweges“ gebracht.

Ab hier geht es dann 1 1/2 Stunden Richtung Himmel, hoch auf den „Punturo“ (zweithöchster Berg auf Santa Cruz).

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Als wir auf dem Gipfel angekommen sind (das letzte Stück mussten wir sogar klettern), reißt die Wolkendecke zum Glück des Öfteren auf und wir haben eine atemberaubende Sicht auf die ganze Insel – und überall um uns herum nur endloses Meer.

 

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Nach einer kurzen Pause geht es wieder hinab, und dann…wieder hinauf! 😀
Nach dem Punturo besteigen wir auch noch den höchsten Berg auf Santa Cruz, den „Cerro Crocker“ – und machen nochmal eine Pause, am höchsten Punkt der ganzen Insel.

Nachdem wir dann auch den Abstieg wieder bewältigt haben, fahren wir sehr erschöpft und glücklich wieder zurück nach Puerto Ayora.

26. Januar 2014
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Fin de semana – Wochenende – ahoi!

Um mal wieder ein bisschen Abwechslung in den Alltag zu bringen und was Neues zu sehen, waren wir (Marlen, Demian, Ich & Freunde) am Samstag um 5:00Uhr morgens auf dem Markt um zu frühstücken (wir essen Japingachu – das ist Kartoffelbrei mit Salat, Avocado, ein bisschen Salami und Spiegelei – auch zu so früher Stunde richtig lecker)!
Es ist zwar wahnsinnig früh, aber es lohnt sich – diese wunderbar verzauberte Galapagos-Stimmung ist einzigartig! :)‘

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Heute sind Demian, Jana & Ich mit dem Fahrrad nach Bellavista (das nächste Dorf in Richtung der Highlands) gefahren, und das heißt: bergauf, bergauf, bergauf bei mehr als 30Grad! Und ja, da machen sich die 4 Monate ohne Konditionstraining sehr klar bemerkbar (Handball fehlt mir einfach! <3 😉 )!

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Dafür gibt es in Bellavista dann gleich eine sehr leckere Stärkung: Humitas (Mais mit Ei und Käse gemischt in einer Maisblatt-Tasche) mit Kaffee – super lecker! Und zum Nachtisch das berühmte Schokobrot aus Bellavista.

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Frisch gestärkt machen wir uns wieder auf den Heimweg – und der ist um einiges angenehmer als der Hinweg, denn dieses mal geht es nur bergab! Also lassen wir die Bremsen Bremsen sein und düsen hinab.

Der Ausblick auf dem Weg ist atemberaubend. Vor einem das kleine Hafenstädtchen Puerto Ayora und dahinter nur endloser Ozean und, der vom Sonnenuntergang orangegefärbte, endlose Horizont.

24. Januar 2014
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Eine Woche – viel Neues! :)

In der letzten Woche hat sich viel verändert.

Zum einen ist Demian (der neue Freiwillige von Musiker ohne Grenzen, er sozusagen Nina „ersetzt“) am Mittwoch angekommen.

Und zum anderen gebe ich jetzt auch in einer Schule hier in Puerto Ayora Unterricht.
Das heißt: 2mal die Woche nachmittags eine Stunde Blockflötenunterricht und eine Stunde Gitarrenunterricht
und 2mal die Woche unterstütze ich den Musiklehrer vormittags bei seinen Musikstunden.

Ein Tag in der Schule reicht mir schon, um unglaublich dankbar für meine Bildung zu sein.
Es ist wirklich schwer zu glauben, an was es hier in den Schulen alles fehlt – aber da freue ich mich umso mehr, dass ich helfen kann! 🙂

Gestern war dann auch gleich mein erster „Schultag“ – und obwohl es echt anstrengend war, hat es mir auch einen riesigen Spaß gemacht mit den Kindern ihre Aufgaben zu machen und ihnen zu helfen. Unglaublich wie sehr die sich über ein bisschen Aufmerksamkeit gefreut haben (dafür haben sie sich dann auch gleich bedankt –> s. Fotos. EINFACH UNGLAUBLICH SÜß! 🙂 ).

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20. Januar 2014
nach Lena Priesmeier
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Seit Nina weg ist, fühlt es sich in unserem Zimmer manchmal ganz schön leer an – obwohl wir hier ja immer noch zu dritt wohnen! 😀
Es ist schon verrückt, wie schnell man sich daran gewöhnt hat, dass es nie still ist und immer was los ist.
Aber das genau an Ninas Abreisetag wieder eine neues WG-Mitglied ankommt (Arnaud, ein Spanier), tröstet ein kleines bisschen über den Abschied von Nina hinweg…
Mittlerweile sind wir also zu sechst in der WG (Rosa (Spanien), Mafer (Ecuador), Arnaud (Spanien) & wir 3).

Ein paar Eindrücke aus der letzten Zeit

Samstag, 4:30Uhr – Marlen und ich haben uns extra früh aus dem Bett gequält um auf den Markt zu gehen. Als Belohnung gibt’s ne kleine Tüte Erdbeeren! 🙂

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Las Grietas – besonders gut, morgens vor dem Unterrichten 😉

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Das beste Eis der Insel mit Mitbewohnern und Freunden genießen! <3

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12. Januar 2014
nach Lena Priesmeier
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Ein trauriger Abschied und der Alltag

Gestern mussten wir Nina verabschieden. Nachdem wir 3 Monate zu viert waren (und auch nahe zu alles zu viert gemacht haben: in einem Zimmer gewohnt, gearbeitet, die Inseln entdeckt, Frisbee gespielt…) sind wir jetzt nur noch drei. Es fällt keinem von uns leicht „Tschüss“ zu sagen, denn auch wenn wir alle wissen, dass wir uns in Deutschland wieder sehen werden, fehlt doch für die restliche Zeit hier auf den Inseln nicht nur eine „Mitfreiwillige“ sondern eine unglaublich gute Freundin!

Zum Abschiedsfrühstück (für das wir nicht mehr als 15Minuten Zeit hatten, denn obwohl abgemacht war, dass Nina um halb 10 abgeholt wird, ruft um 7Uhr der Fahrer an und fragt ob Nina schon fertig wäre, er würde in 15 Minuten vorbeikommen :O 😀 ) gabs einen, leider etwas verbrannten Kuchen und dazu Maracujasaft.

 

Nach 3 Monaten auf den Galapagos Inseln hat man doch langsam das Gefühl, man kennt das Meiste. Der Unterrichtsalltag bringt nicht mehr viel Neues, man kennt alle Strände, die man leicht erreichen kann, man kennt alle Bars in die man abends gehen kann, man kennt die meisten Leute, die einem immer wieder über den Weg laufen… Und trotzdem sind die Inseln doch ständig für eine Überraschung gut 🙂